Es gibt Tage, an denen die Perücke selbstverständlich ist, und Tage, an denen sie es nicht ist. Tage zu Hause, Klinikbesuche, frühe Morgen, heiße Sommer. Dann ist ein Turban keine Notlösung, sondern eine eigene Wahl.
Genau deshalb führen wir Kopfbedeckungen – viele unserer Kundinnen nutzen beides und wechseln je nach Tag.
Was es gibt
- Fertig gebundene Turbane. Sie ziehen sie auf wie eine Mütze. Kein Binden vor dem Spiegel, nichts, was tagsüber verrutscht.
- Tücher zum Selbstbinden. Mehr Abwechslung, aber etwas Technik nötig. Wir zeigen Ihnen gern zwei, drei Bindearten, wenn Sie hier sind.
- Weiche Mützen für die Nacht. Baumwolle oder Bambus, ohne Naht im Nacken.
- Volumenbänder und Locken zum Unterlegen. Sie geben die Kontur von Haar an Nacken und Schläfen, damit weniger auffällt, dass der Kopf darunter kahl ist.
Worauf es bei der Wahl ankommt
Das Material. Bei Haarausfall nach einer Behandlung sind Haut und Kopfhaut oft empfindlicher als sonst. Weiche Baumwolle oder Bambus scheuert nicht, steife Viskose kann sich wie Sandpapier anfühlen.
Die Nähte. Eine eingeschlagene Naht im Nacken ist der Unterschied zwischen einem Turban, den man vergisst, und einem, an den man den ganzen Tag denkt.
Wie tief er in die Stirn geht. Zu hoch wirkt unsicher, zu tief wird an den Brauen unruhig. Auf dem Bild schwer zu beurteilen, vor Ort leicht zu spüren.
Turban und Perücke zusammen
Viele tragen eine dünne Mütze unter der Perücke, um Wärme und Kleben zu dämpfen, besonders in den ersten Wochen, wenn die Kopfhaut empfindlich ist. Das ist kein Gegensatz – es ist dasselbe Regal im Geschäft.
Vor Ort ausprobieren
Kopfbedeckungen kauft man schwer nach Foto. Ein paar anzuprobieren dauert fünf Minuten, und Sie spüren sofort, was sich nach Ihnen anfühlt.
Fairwithwigs by Fairwithhair, Norrtullsgatan 26B, Stockholm. Nur nach Terminvereinbarung, werktags 10.00–19.00 Uhr.